
Atzmännig - Chrüzegg 20.11.2021

Während das Flachland die ganze Woche von einer grauen Nebeldecke verhüllt war, strahlte in den Bergen fast ununterbrochen die Sonne. Deshalb ging es an diesem Samstag auf eine Rundwanderung von Atzmännig aus. Nach der Fahrt durch die Nebelsuppe erreichten wir gegen 9:00 den noch leeren und riesigen Parkplatz von Atzmännig - Schutt.
Nachdem die Parkgebühren von 4,30 CHF bezahlt waren, ging es bei eisiger Kälte - aber schon ohne Nebel - auf direktem Weg zum Sonnenhang.
Blick zurück nach Schutt und dem Campingplatz Atzmännig.
Dank der Sonne und dem Aufstieg über diese Wiese wurde es jetzt auch mit der leichten Bekleidung angenehmer.
Schnell war der Bergrücken erreicht. Hier der Blick den Rücken hinab auf das Nebelmeer über dem Zürichsee.
Vorbei an der Alp Oberchamm ging es hier an einem Zaun entlang steiler hinauf. Wieder der Blick zurück.
Tele über das Nebelmeer hinweg zu den Mythen. Dahinter die 4000er Jungfrau, Schreckhorn und Finsteraarhorn. Die Sicht war an diesem Tag nur durch die Erdkrümmung begrenzt, so konnte man auch bis nach Frankreich zu den Vogesen sehen.
Nach einer ersten Pause auf dieser schönen Aussichtsbank wurde der Weg etwas geröllig und steiler - aber wie die ganze Runde nicht gefährlich.
Etwas weiter oben kann man eine Abkürzung direkt zum Gasthaus Chrüzegg nehmen. Man spart damit ca. 50 Höhenmeter, verpasst aber den eigentlichen Gipfel des Chrüzegg. Wir sind natürlich auf dem Grat weiter und der Blick hinab belohnte auch weiterhin mit dem tollen Nebelmeer.
Kurz bevor man den Gipfel erreicht, sollte man einen kleinen Abstecher nach links in den Wald nehmen, von wo ebenfalls ein Wanderweg auf das Chrüzegg führt. Dort ist nämlich das Nagelfluhgestein aufgebrochen und große Steinbrocken rutschen nach und nach ins Tal und verursachen häufiger Felsstürze. Zum Glück nicht gerade an diesem Tag. ;)