
Jakobsbad - Kronberg 02.11.2014

Es war der 2. November und es gab immer noch sommerliche Temperaturen. In den Bergen gab es aber oberhalb 1800m trotzdem zuviel Schnee zum Wandern. Deshalb entschied ich mich zu einer Fahrt zum Kronberg im Appenzeller Land, um eine letzte Tour vor dem richtigen Start der Skisaison zu unternehmen.
Nach der Fahrt durch überwiegend dichten Nebel (endlich mal die Nebelschlussleuchte erlaubt), kam ich bei strahlendem Sonnenschein an der Talstation der Kronbergbahn in Jakobsbad an. Der Parkplatz war um kurz vor 9:00 noch ziemlich leer.
Ich nahm allerdings nicht die Bahn, sondern machte mich zu Fuss an den Aufstieg. Die ersten paar Meter noch mit Jacke, auf die ich aber gleich beim ersten Aufstieg verzichten konnte.
Der Weg Richtung Scheidegg führt durch Wald und Wiesen hinauf.
Vorbei an alten Bauernhäusern.
Auf der ersten Anhöhe der Blick auf das Ziel. Die Bäume waren selbst auf dieser Höhe noch schön belaubt.
Etwas später erreicht man die Asphaltstraße, die zur Scheidegg führt. Im Hintergrund das typische Appenzeller Land.
Steilstück im Wald. Hier sieht man, dass früher auf dieser Strecke die Skiabfahrt vom Kronberg führte. Inzwischen gibt es aber keinen Skibetrieb mehr und diese Trasse wird als Rodelbahn verwendet.
Der Grat vom Kronberg hatte ich hier erreicht und der Säntis, der sich hinter dem Kronberg versteckt hatte, wurde sichtbar.
Nach einer guten Stunde und 500m Aufstieg hatte ich das Gasthaus Scheidegg auf 1300m erreicht. Ab hier wurde es dann deutlich belebter, da viele den Abstieg vom Kronberg machten.
Ab der Scheidegg ging es auf dem breiten Rücken des Kronbergs weiter, vorbei an der schön gelegenen Jakobskapelle.
Blick zurück, es ist alles sehr harmlos hier.
Und nach vorne Richtung Bergstation, die gerade eine weitere Ladung Wanderer ausgespuckt hatte.
Eine lange Bank auf dem Grat.
Den Gipfel hatte ich nach 2h Aufstieg auf 1660m erreicht. Neben den sonnensuchenden Spaziergängern waren auch einige Paraglider unterwegs.
Der Blick auf das Nebelmeer rund um den Bodensee.
Ein Wegweiser an der Bergstation. Im Hintergrund der alles überragende Säntis.
Ich hatte mich dann ziemlich schnell an den Abstieg gemacht, zuerst Richtung Säntis. Die Paraglider starteten ebenfalls in diese Richtung, um dann aber schnell rechts herum abzubiegen.
So bog auch ich nach rechts ab, weiterhin immer auf dem Grat lang.
Die Vorschau auf den weiteren Weg. Es ging eigentlich immer entlang dieses Höhenzugs.
Blick zurück zum Kronberg.
Nach einem weiteren kleinen Aufstieg erreichte ich die Petersalp (1570m), die einen steilen kleinen Grashang für die Landwirtschaft erschließt.
Hier ebenfalls eine ziemlich schöne Aussicht, so dass ich erst mal eine längere Mittagspause einlegte. Es war inzwischen 12:20.
Ja, typisch November in den Bergen...
Blick zurück auf den Kronberg und ein paar klägliche Schneereste.
Anschließend ging es deutlich steiler bergab, um den Bergrücken des Lauftegg zu erreichen. Im Hintergrund befindet sich der kleine Ort Urnäsch.
Nun hatte ich den Rücken des Laufteggs auf 1200m erreicht und nun war ich endgültig aus dem steileren Gelände raus.
Tele auf Gross Eugst auf der anderen Talseite.
Schöne Eiswolken rund um den Kronberg.
Ab jetzt war es wieder hauptsächlich Fahrweg - weiterhin immer auf dem Grat lang.
Da es sich langsam abzeichnete, dass ich zu früh am Auto sein würde, war Zeit für eine weitere gemütliche Pause bei Zimmermanns - Lauftegg. Hier ist fast der gesamte Weg sichtbar. Von links gings hinauf auf den Kronberg, dann über den kleinen Pass auf die rechten Höhen und anschließend zum aktuellen Standpunkt.